Ein Viertel voll Leben!
Für alle, die weit hinaus wollen, sind der internationale Flughafen und die Autobahnen in alle Himmelsrichtungen am Bremer Kreuz schnell erreicht. Genau wie der Hauptbahnhof, der mit seinem imposanten Neorenaissance-Bau als Kulisse in jedem Harry-Potter-Film dienen könnte. Der öffentliche Nahverkehr steht an jeder zweispurigen Straße bereit. Auch sonst ist alles was man zum Leben braucht, gleich um die Ecke.
Freizeit
Nahversorgung
ÖPNV
E
Einfach mal stehen bleiben, nach oben schauen, diese Fassaden wirken lassen. Die Altbremer Häuser der Kohlhökerstraße gehören mit ihren Stuckelementen und kleinen Vorgärten zu den schönsten der Stadt. Während im 19. Jahrhundert in Berlin bereits Mietskasernen gebaut wurden, entstanden in Bremen die typischen Reihenhäuser im Klassizismus und Jugendstil. Schon 1641 tauchte die alte Vorstadtstraße in Kupferstichen auf. Weil Gemüsebauern ihren Kohl verhökerten, kam sie zu ihrem Namen.
Heute serviert die „Küche 13“ statt Kohl zartes Entenbrustfilet mit Kartoffelschaum.
Auf dem Weg in das Feinschmeckerrestaurant sticht Street Art etablierter Künstler wie Markus Genesius ins Auge -und wer mal eine urbane Pause braucht, legt sich unter die alten Bäume der Wallanlagen. Auch die Weser ist nur einen Katzensprung entfernt.
Oben: Einrichtungsspezialist Popo.
Rechts: Windowshopping
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Bremer wissen, dass wahre Größe nicht protzt. Hanseatischer Wohlstand zeigt sich in Kunst und Kultur, inhabergeführten Geschäften, einer feinen Gastronomie: Stil trifft hier auf eine lebendige Szene, so bunt und individuell wie seine Bewohner ist auch das Angebot: Rund 300 Läden, Lokale, Pop-up-Stores, zudem viele Kitas, Spielplätze und Schulen machen es zur begehrten Wohngegend und zum Aushängeschild der Stadt.
Wenn Ihnen beim Blick auf Bremen die Worte fehlen, dann hier.
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Einen halben Kilometer weiter ragt auch schon am Marktplatz der St. Petri Dom in die Wolken, mit dem Rathaus, Bremer Roland, beide Weltkulturerbe, und den Bremer Stadtmusikanten, die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Da steht man dann, mitten in der City, umringt von einem der schönsten Gebäudeensembles Deutschlands, eine Architekturepoche neben der nächsten. Die angrenzende Böttcherstraße mit 108 Meter Kunst, Kultur und Gastronomie komplettiert die Meile der Sehenswürdigkeiten. Mit dem Paula-Becker-Modersohn-Haus als Höhepunkt, einem der wichtigsten expressionistischen Bauwerke, das die weltweit bedeutendste Sammlung der Künstlerin beherbergt.
Oben: der Bremer Marktplatz
im Herzen der Stadt
Links: Eingang in die
Böttcherstrasse
Eine viertel Stunde spaziert man von der Kohlhökerstraße durch die Wallanlagen, am Stadtgraben entlang, umgeben von Rosen und Rhododendren. Vorbei an der Kunsthalle mit Werken aus mehr als 600 Jahren Kunstgeschichte. Durch den Park, den Straßenkünstler beim Festival La Strada in einen Freilichtzirkus verwandeln. Einmal im Jahr bringt hier der Sambakarneval Brasilien nach Bremen, nicht weil die Stadt es bräuchte, sie hat einfach Lust.